Psychologische Deeskalation und praktische Eigensicherung am Arbeitsplatz (Beschäftigte inTechnik und Verwaltung)

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Gabriele Wondafrash

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+49 241 80 93669

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Steckbrief

Eckdaten

Thema:
Arbeitssicherheit und Technik, Gesundheitsprävention
Personalentwick- lungsmaßnahme:
Ja
Handlungsfelder:
Persönliche Entwicklung fördern
Anbieter:
gemeinsame Veranstaltungen (4.3 und 8.4)
Teilnehmergebühr:
entgeltfrei für RWTH Beschäftigte

Erläuterung

Gespräche, die am Arbeitsplatz zu führen sind, verlaufen in den meisten Fällen weitestgehend reibungslos. Dennoch kann es auch hier immer wieder zu eskalierenden Situationen kommen, z. B. bei drohender Exmatrikulation, Prüfungsversagen, Ablehnungen von Anträgen etc., die für die Betroffenen eine Ausnahmesituation bedeuten, in der sie sich emotional nicht mehr kontrollieren können.

Nach Studien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Zunahme von Aggressionen und Gewalt am Arbeitsplatz weltweit eine steigende Tendenz. Besonders betroffen sind dabei Berufstätige, die regelmäßigen Kontakt mit Menschen haben, die sich in akuten persönlichen Krisen befinden. An diesen Beschäftigten kann sich im Einzelfall massiv Ärger und Unmut entladen, in Form von verbaler aber auch körperlicher Bedrohung. Beschäftigte, denen dies vollkommen unvorbereitet widerfährt, erleben dies in der Regel als enorme psychische Belastung. Dies kann Auswirkungen auf die Arbeitsqualität und den Krankenstand haben. Daher ist es wichtig, die Beschäftigten auf Schwierigkeiten und bedrohlichen Situationen im Umgang mit ihren Kunden vorzubereiten.

Ziel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, den besonderen Schwierigkeiten und außergewöhnlichen Bedrohungssituationen, wie sie Arbeitsalltag an einer Universität vorkommen können besser vorbeugen und begegnen zu können.

Mit diesen Kenntnissen gewinnen sie sowohl in Ausnahmesituationen als auch im normalen Berufsalltag an Gelassenheit, Präsenz und Souveränität. Mit dem daraus resultierenden authentisch-sicheren Auftreten wirken sie auf potentiell aggressive und bedrohliche Personen bereits im Vorfeld beschwichtigtend.

Methoden

Unterrichtsgespräch, Gruppen- und Einzelarbeit, Rollenspiele

Inhalt

  • Ursachen, Auslöser und Dynamiken von Aggressionen und Bedrohungen

  • Nonverbale und verbale psychologische Deeskalationsstrategien

  • Besondere Risikosituationen und typische Gefahrensignale vor Eskalationen

  • Vorsichtsmaßnahmen und Eigensicherung bei eskalierenden Gesprächen

  • Interkulturelle Unterschiede im Gefühlsausdruck berücksichtigen

  • Stressbewältigung in akut bedrohlichen Konfliktsituationen

  • Belastende Erfahrungen gut verarbeiten

Voraussetzung

keine

Zielgruppen

Personal in Technik und Verwaltung

Termine

Nummer:2019-ZUS-093
Datum:18.12.2019 bis 19.12.2019
08:30 - 16:00
Kursleitung:Dipl.-Psych. Philip C. Dao
Ort:

EICe Aachen GmbH, Campus-Boulevard 55, 52074 Aachen, Konferenzraum 1 / Tivoli und Konferenzraum 2 / CHIO (1. OG)

Teilnehmer:5 bis 7
Anmeldung:
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Mit RWTH-Kennung (TIM)
Ohne RWTH-Kennung (TIM)
Anmeldezeitraum:

bis zum 06.09.2019